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DJI schafft Geofencing ab


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Wie unter anderen im Newsletter des Vereines Rehkitzrettung Schweiz zu entnehmen ist, schafft DJI ihr Geofencing ab:

"DJI hat das GEO-Fencing abgeschafft. Das heisst, wenn du beispielsweise in der Nähe eines Flughafens fliegst, braucht es keine Freischaltung von DJI mehr und die Aktivierung der entsprechen Lizenzen vor dem Flug fällt ebenfalls weg. Selbstverständlich ist die Erlaubnis der zuständigen Instanz (z. B. Flugplatzleiter bzw. Skyguide) weiterhin erforderlich."

Für Piloten in der EU bedeutet dies, dass ab sofort die offiziellen „geografischen Gebiete“ des jeweiligen EU-Mitgliedsstaates angezeigt werden.


Nicht verwechseln:
Geo-Fencing und Geo-Awareness

Geo-Fencing (Geo-Zaun) ist nicht zu verwechseln mit dem von der EASA für alle Drohnen der Kategorien C1, C2 und C3 vorgeschriebenen Geo-Awareness (Geo-Warnung / Geo-Bewusstsein).

"Selbstverständlich ändert dies alles nichts an den geltenden Gesetzen und Vorschriften. Rein rechtlich musste schon immer der Pilot verantworten, wo geflogen wird. Der Einflug in eine „Excluded Geo Zone“ (zum Beispiel im Gebiete eines Flughafens) hat natürlich weiterhin dieselben Konsequenzen, wie bisher das unerlaubte Fliegen in einer DJI NFZ (No Fly Zone)." wie DroneZone schreibt, und weiter:

"Der einzige Unterschied: Es gibt nun kein Geo-Fencing mehr, das euch aktiv von einer solchen Dummheit abhält. Lediglich eine Warnung erscheint. Weniger „Fremdbestimmung“ durch ein System, stehen hier mehr Eigenverantwortung des Piloten gegenüber."


No Fly Zones heisse künftig Warnzonen

Nach dem Update können die neuen geografischen Gebiete über die Kartenansicht (unten links in der Kameraansicht) betrachtet werden. Wichtig ist, dass eure Drohne dabei mit dem Controller verbunden und ein ausreichendes GNSS-Signal zur Bestimmung des Standortes / Homepoints vorhanden ist.

Quellen; RKRS, DZ, DJI

No Fly Zones heissen künftig Warnzonen

Bisweilen gab es die von DJI als No Fly Zone (NFZ) ausgeschriebenen Gebiet auf der Karte, wo ohne eine vorherige Freischaltlizenz nicht bgeflogen werden konnte.

Mit dem neuen Update werden jetzt die offiziellen Kartendaten (geografische Gebiete) der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten (in der Schweiz also die Daten der Drohnenkarte BAZL) in das GEO-System eingespielt und ersetzen die bisherigen Karten von DJI. Diese Daten stets aktuell zu halten, ist im Übrigen die Pflicht des Drohnenbetreibers. Pflicht des Fernpiloten ist es diese Daten bei der Flugplanung zu konsultieren. Ebenso müssen zusätzlich das DABS und die örtlichen Vorschriften natürlich in die Flugplanung einfliessem.


So wird das Geo->System aktualisiert

Das neue GEO-System von DJI wird weiterhin über die sogenannte FlySafe-Datenbank mit Daten versorgt. Zunächst bringt ihr also eure DJI Fly App auf den neusten Stand (v1.12.5 oder v1.12.6).

Nachdem Verbinden mit der Drohne sollte euch ein Update für die FlySafe-Daten angezeigt werden.

Nach dem Update können die neuen geografischen Gebiete über die Kartenansicht (unten links in der Kameraansicht) betrachtet werden. Wichtig ist, dass eure Drohne dabei mit dem Controller verbunden und ein ausreichendes GNSS-Signal zur Bestimmung des Standortes / Homepoints vorhanden ist.



Quellen; RKRS, DZ, DJI

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